Wednesday, July 04, 2012

Longines & der “Mentalist”: Im Gespräch mit dem neuen “Botschafter der Eleganz” Simon Baker

Source : Isatrends

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Beim hochkarätigen “Prix de Diane”-Pferderennen vergangene Woche im französischen Chantilly hatten wir die Gelegenheit, mit Simon Baker, dem “Mentalist”, zu plaudern, der als neuer Markenbotschafter von Longines, als “Botschafter der Eleganz”, präsentiert wurde. Hier das komplette Interview.

Wie kam die Zusammenarbeit mit Longines eigentlich zustande? Hat Longines-CEO Walter von Känel Sie persönlich angerufen?
Nicht ganz (lacht), aber es gab einige Telefonate im Vorfeld. Dass ich von Longines kontaktiert wurde, betrachte ich als große Ehre. Seitdem habe ich mich natürlich intensiv mit Longines befasst, das Schweizer Uhrenunternehmen feiert heuer im Herbst bekanntlich sein 180-jähriges Jubiläum. Dass eine Marke so lange besteht, kommt heutzutage ja nicht mehr so häufig vor.

Haben Sie jetzt eine große Auswahl an Longines-Uhren zu Hause, damit Sie täglich wechseln können?
Ja, und ich sag’s Ihnen, das fällt mir gar nicht leicht. Aber irgendwann, wenn die Zeit drängt, muss man sich dann einfach entscheiden (lacht).

Sie wurden von Longines zum “Botschafter der Eleganz” gekürt. Wie würden Sie “Eleganz” definieren?
Das ist eine interessante Frage. Ich halte es da mit einem weiteren Longines-Motto: “Elegance is an attitude” (etwa: “Eleganz ist eine Haltung”). Eleganz bedeutet für mich auch Selbstbewusstsein, sich in vielen verschiedenen Situationen wohl zu fühlen und man selbst zu sein. Neugierig zu bleiben, Contenance zu wahren, aber auch das Leben zu genießen und sich dabei gut zu fühlen.

Und wie drückt sich dies alles in Ihrem persönlichen Stil aus?
Oh, das müssen schon Sie für mich interpretieren (lacht). Ich denke gar nicht so viel über meinen persönlichen Stil nach, ich trage einfach gern Kleidung, in der ich mich wohl fühle. Manchmal ein bisschen mehr gestylt, dann wieder eher casual.

Kommen wir zu Ihrer bekanntesten Rolle: Wieviel von Simon Baker steckt in Patrick Jane, dem “Mentalist”?
Schon ein bisschen, ich bin wie er ein Überlebenskünstler. Ich komme aus einer einfachen Arbeiterfamilie. Diese Herkunft hat mich, was meine persönliche Unabhängigkeit und meine Herangehensweise an meinen Job betrifft, in vielerlei Hinsicht sehr geprägt. Dass man Erfahrungen schätzt und Gelegenheiten ergreifen soll, wenn sie sich bieten. Ich nehme nichts für selbstverständlich, und ich liebe neue Herausforderungen, dazu zähle ich zum Beispiel auch die Zusammenarbeit mit Longines.

Werden wir bald eine Longines-Uhr an Patrick Janes Handgelenk sehen?
Oh, das weiß ich noch nicht. Noch ist nichts Fixes geplant, vielleicht irgendwann mal.

Beim “Prix de Diane Longines 2012″ in Chantilly werden wir die besten Jockeys und die schnellsten Pferde sehen. Welchen Bezug haben Sie zum Pferdesport?
Ich mag Pferde sehr gern, ich reite auch, aber nicht regelmäßig. Für meine Rollen musste ich reiten lernen, das ist jetzt an die 15 Jahre her.

Pferderennen haben für mich immer so etwas Festival-mäßiges. Ich komme aus einer Kleinstadt, dort gab es eine Rennstrecke und 1-2 Mal pro Jahr Pferderennen. Da war dann die ganze Stadt auf den Beinen, wie ein einziges großes Festival. Daran fühle ich mich hier in Chantilly mit dem einzigartigen Pferderennen, der großartigen Location und dem tollen Sponsor wieder erinnert, es ist aufregend für mich und außergewöhnlich.

Können Sie uns als “Mentalist” irgendwelche Vorhersagen fürs Rennen geben?
Nein, leider nicht (lacht). Wetten müssen Sie schon selber. Plaudern Sie einfach mit den anderen Gästen und holen Sie sich ein paar Insidertipps.

Kommen wir wieder zu Longines und zum Thema “Uhren” zurück. Können Sie sich noch an Ihre erste Uhr erinnern?
Es war definitiv keine Markenuhr. Als Teenager war ich ein begeisterter Surfer, musste aber immer zu einer bestimmten Zeit wieder zu Hause sein, meine Eltern waren da ganz streng. Mit dem Fahrrad brauchte ich 15 Minuten vom Strand nach Hause, den Berg hinauf. Da ich mir damals noch keine Uhr leisten konnte, musste ich meine Surferfreunde immer um die Uhrzeit fragen. Natürlich wollte ich immer so lang wie möglich am Strand bleiben und unbedingt noch die nächste Welle abwarten. Also kaufte ich einem Surfer seine alte Taucheruhr ab, die war zwar wasserfest, ging aber nicht besonders genau, man musste sie immer neu einstellen, und sie war auch schon ganz abgewetzt. Und sie hatte ein Klettverschlussband, können Sie noch an diese Bänder erinnern? Total hässlich. Und gerochen hat es nach einiger Zeit auch nicht mehr besonders gut. (lacht)

Wie fühlen Sie sich eigentlich, wenn man Sie als Sexsymbol bezeichnet?
Zugegeben, es ist schon schmeichelhaft. Aber in meinem Business wird man immer in eine irgendeine Schublade gesteckt. Und “Sexsymbol” ist eben auch nur so eine Kategorie, die einem andere zuordnen. Ich würde mich selbst nie als Sexsymbol bezeichnen.

Unlängst haben Sie in einem Interview über Ihre langjährige, sehr glückliche Ehe mit Rebecca Rigg gesprochen. Was ist Ihr Geheimnis?
Die Beziehung zu meiner Frau ist eine ständige Herausforderung und sehr abwechslungsreich. Zum Glück ist das so, denn sonst würden wir uns miteinander auch schon ziemlich langweilen. Wir sprechen ständig über alles, über das Leben an sich, über unsere Wünsche und Vorstellungen. Das hält unser Interesse am jeweils anderen wach. Ich weiß auch nicht genau, wie wir das eigentlich machen, aber es funktioniert.

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